Das Justiz- und Öffentlichkeitsministerium kündigte an, den Forderungen der Abgeordneten Erika Hilton nachzukommen, um Stranddienste in Brasilien zu regulieren und Verbraucherrechtsverletzungen zu verhindern. Die Initiative umfasst Anleitungen für Procons und ein Handbuch guter Praktiken. Die Maßnahme reagiert auf Beschwerden über überhöhte Gebühren in Touristenorten.
Das Justiz- und Öffentlichkeitsministerium erklärte am Donnerstag (8), dass es auf die Forderungen der Bundesabgeordneten Erika Hilton (PSOL-SP) eingehen werde, um missbräuchliche Praktiken in den Verbraucherbeziehungen an den Stränden des Landes zu bekämpfen. nnWie zuvor berichtet, schickte Erika Hilton am Montag (5) ein offizielles Schreiben an das Ministerium, in dem sie eine nationale Koordination zur Regulierung und Überwachung der an brasilianischen Stränden angebotenen Dienste forderte, um missbräuchliche Gebühren für Verbraucher zu vermeiden. nnLaut Ministerium wird das Nationale Sekretariat für Verbraucher (Senacon) eine technische Notiz erstellen, um Organe des Nationalen Verbraucherschutzsystems, einschließlich staatlicher und kommunaler Procons, zu leiten. Zusätzlich wird ein Handbuch guter Praktiken zur Nutzung von Stühlen, Schirmen und anderen Stranddiensten für Händler und Verbraucher erstellt. nnDiese Dokumente werden Rechte aus dem Verbraucherschutzgesetzbuch verstärken, wie die Pflicht zu klarer und vorheriger Preisangabe, die Unrechtmäßigkeit von Mindestverbrauchsgebühren und das Verbot der privaten Aneignung des Sandstreifens oder seiner exklusiven Nutzung durch Händler. nnDie Maßnahme folgt auf Beschwerden über missbräuchliche Gebühren in Touristenbereichen, einschließlich Forderungen nach Mindestwerten für die Nutzung von Stühlen und Schirmen. Ein hervorgehobener Fall betraf Händler am Praia da Enseada in Guarujá (SP), die 380 R$ als Mindestwert für diese Dienste festsetzten, eine Praxis, die nach dem Gesetz illegal ist. nnDas Ministerium betont, dass die Maßnahmen darauf abzielen, Missbräuche zu verhindern und transparente sowie ausgewogene Verbraucherbeziehungen in öffentlichen Bereichen wie Stränden zu fördern.