Kubicki greift Strack-Zimmermann nach FDP-Wahl an

Wolfgang Kubicki hat den Vorsitz der FDP mit 59,3 Prozent der Stimmen übernommen. Einen Tag nach der Abstimmung in Berlin kritisierte er seine unterlegene Konkurrentin Marie-Agnes Strack-Zimmermann scharf.

Kubicki erhielt am Samstag auf dem Bundesparteitag in Berlin 59,3 Prozent der Stimmen. Strack-Zimmermann, die kurzfristig kandidiert hatte, kam auf knapp 40 Prozent.

Der neue Vorsitzende äußerte sich am Sonntag unversöhnlich. „Marie-Agnes, du hast nur 40 Prozent. Und jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“, sagte er der „Bild“. Er warf ihr vor, die Partei in die Bedeutungslosigkeit führen zu wollen, falls sie ihr Ergebnis feiere.

In der ARD erklärte Kubicki, seine Aufgabe sei es nicht, irgendjemanden zu gewinnen. Er wolle vielmehr erreichen, dass die FDP von den Wählerinnen und Wählern wieder ernst genommen werde.

Strack-Zimmermann zeigte sich nach der Abstimmung versöhnlicher, während Kubicki betonte, das Wahlergebnis sei ein Machtwort der Partei.

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