Beim CELAC-EU-Gipfel in Santa Marta, Kolumbien, haben der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva und der kubanische Vizepräsident Salvador Valdes Mesa die wachsende militärische Präsenz der USA in der Karibik verurteilt. Lula bezieht sich speziell auf die Bewegungen von US-Truppen und Schiffen in der Region. Valdes Mesa betonte die Notwendigkeit, die Zone als Friedenszone zu erhalten, die 2014 ausgerufen wurde.
Der 4. Gipfel zwischen der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) und der Europäischen Union (EU) eröffnete seine Sitzungen am Sonntag im Santamar-Konferenzzentrum in Santa Marta, Kolumbien. Der kubanische Vizepräsident Salvador Valdes Mesa traf am 9. November am Veranstaltungsort ein und nahm an Diskussionen zu regionalen Themen teil.
Während der Veranstaltung warnte der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva vor der wachsenden militärischen Präsenz ausländischer Mächte in der Karibik und bezog sich speziell auf die Bewegungen von US-Truppen und Schiffen. Diese Aussage unterstreicht Bedenken hinsichtlich der Militarisierung in einer Region, die 2014 zur Friedenszone erklärt wurde.
Valdes Mesa verurteilte seinerseits die eskalierende Kriegshetze der Vereinigten Staaten in der Karibik und erklärte, dass die Region als Friedenszone erhalten bleiben müsse. Diese Interventionen spiegeln einen Konsens unter den lateinamerikanischen und karibischen Führern wider, die regionale Stabilität angesichts externer Einflüsse aufrechtzuerhalten. Die Veranstaltung, die vom 9. bis 10. November stattfand, zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen CELAC und EU angesichts geopolitischer Spannungen zu stärken.