Magnus Carlsen besiegte Fabiano Caruana mit 2,5:1,5 im Finale und gewann die erste FIDE Freestyle Chess-Weltmeisterschaft auf Schloss Weissenhaus in Deutschland. Dieser Sieg markiert Carlsens 21. Weltmeistertitel. Der Norweger drückte Erleichterung und Erschöpfung nach dem knappen Match aus.
Die erste offizielle FIDE Freestyle Chess-Weltmeisterschaft endete am 15. Februar auf Schloss Weissenhaus in Deutschland, wo Magnus Carlsen als Sieger hervorging. Dieses Ereignis stellte die erste Zusammenarbeit von FIDE mit Freestyle-Schach dar und lockte Topspieler an, die gierig nach der neuen Krone waren. Im Finale gegen Fabiano Caruana endeten die ersten beiden Partien remis und zeigten solide Leistungen beider Konkurrenten. Carlsen, der mit den schwarzen Steinen im dritten Spiel spielte, stand unter Druck, nutzte aber eine Schlüsselchance, um zu gewinnen. Das vierte Spiel endete ebenfalls remis, was Carlsen den Gesamtsieg mit 2,5:1,5 und den Titel einbrachte. Rückblickend auf das Match teilte Carlsen seine Emotionen: „Das war so hart, und ehrlich gesagt hatte ich in diesem Finale eine Chance und ich habe sie ergriffen. Ich bin erschöpft nach dem Turnier. Ich freue mich wirklich darauf, nach einer Woche voller Schach einfach zu entspannen, bei meiner Familie zu sein, meinen Sohn öfter als nur ein paar Mal am Tag zu sehen, weil ich viel Schach spiele und er schläft, wenn ich nach Hause komme. Also ja, wirklich zufrieden.“ Vor diesem Turnier hatte Carlsen in den Schnellschach- und Blitzwettbewerben bei den World Rapid & Blitz Championships in Doha, Katar, triumphiert. Er gewann auch Norway Chess und den Esports World Cup im Vorjahr und festigte seine Position als Weltnummer eins. Die Meisterschaft hob Carlsens anhaltenden Wettkampfgeist hervor und fügte einen weiteren Meilenstein zu seiner Karriere hinzu inmitten eines vollen Terminkalenders mit Spitzenschach.