Norwegens Magnus Carlsen wurde erster offizieller FIDE Freestyle Chess-Weltmeister, nachdem er Fabiano Caruana im Finale in Deutschland besiegt hatte. Er sicherte sich den Titel mit einem 2,5:1,5-Sieg, geprägt von einem Comeback im dritten Spiel. Das Event markierte den ersten offiziell anerkannten Titel in diesem Format durch eine Zusammenarbeit zwischen FIDE und Freestyle Chess.
Norwegens Magnus Carlsen, 35 Jahre alt, erweiterte am Sonntag seine Sammlung von Auszeichnungen, indem er das erste FIDE Freestyle Chess-Weltmeisterschaft gewann. Der Weltranglistenerste erreichte dies mit einem 2,5–1,5-Matchsieg gegen den 33-jährigen Amerikaner Fabiano Caruana in Weissenhaus, Deutschland. /n/nDas Finale umfasste vier Partien, wobei der entscheidende Moment in der dritten eintrat, in der Carlsen ein atemberaubendes Comeback aus einer scheinbar verlorenen Position hingelegt und den Wettbewerb zu seinen Gunsten gewendet hat. Im vierten und letzten Spiel brauchte Carlsen nur ein Remis, das er in einem ausgeglichenen Endspiel erreichte, nachdem Caruana Chancen für ein Gegenangriff verpasst hatte. /n/nDieser Sieg bringt Carlsens Gesamtzahl an Weltmeistertiteln in verschiedenen Formaten auf 21. Zuvor hatte er das FIDE Fischer Random World Championship nicht gewonnen, was diesen Erfolg besonders bemerkenswert macht. Das Turnier stellte eine neue Zusammenarbeit zwischen FIDE und dem privaten Organisator Freestyle Chess dar und etablierte den ersten offiziellen Titel im Freestyle-Schach. /n/nIm Spiel um die Bronzemedaille besiegte der Usbeke Nodirbek Abdusattorov den Deutschen Vincent Keymer, indem er das letzte Spiel aus einer Gewinnstellung remisierte. Beide Finalisten, Carlsen und Caruana, sowie Abdusattorov haben sich für das nächste Meisterschaft qualifiziert. /n/nUntere Platzierungen umfassten den US-Amerikaner Hans Niemann auf Platz fünf mit einem 2–0-Sieg gegen Indiens Arjun Erigaisi. Armeniens Levon Aronian sicherte sich Platz sieben durch einen Sieg im Armageddon gegen den Usbeken Javokhir Sindarov. Im Frauenturnier besiegte Kasachstans Bibisara Assaubayeva die Schweizerin Alexandra Kosteniuk nach einem Remis im Finale.