Malaysische Polizei leitet Untersuchung wegen gefälschter Dokumente für naturalisierte Fußballer ein

Die Bundespolizei in Malaysia hat eine Untersuchung wegen angeblicher Fälschung von Dokumenten für sieben naturalisierte Nationalspieler eingeleitet, die an die FIFA eingereicht wurden. Die Untersuchung folgt Empfehlungen eines unabhängigen Ausschusses und kommt nach Sanktionen der FIFA gegen die Football Association of Malaysia (FAM) und die Spieler. Die FAM hat gegen das Urteil vor dem Court of Arbitration for Sport Berufung eingelegt, die Sanktionen bleiben jedoch bestehen.

Am 25. Dezember 2025 in Kuala Lumpur bestätigte die Bukit Aman Commercial Crime Investigation Department den Beginn einer Untersuchung wegen mutmaßlicher Urkundenfälschung gemäß Abschnitt 468 des Strafgesetzbuchs, der Fälschungen zum Zweck des Betrugs betrifft. Die Untersuchung zielt auf Dokumente ab, die an die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) eingereicht wurden, um die Berechtigung von sieben naturalisierten Spielern für die malaysische Nationalmannschaft, bekannt als Harimau Malaya, zu überprüfen.

Die Football Association of Malaysia (FAM) erstattete diese Woche eine Anzeige bei der Petaling Jaya District Police Headquarters, auf Empfehlung des Independent Investigation Committee (IIC). CCID-Direktor Datuk Rusdi Mohd Isa erklärte, dass bisher Aussagen von zwei Personen aufgenommen wurden.

Diese Entwicklung geht auf Sanktionen der FIFA zurück, die im September 2025 verhängt wurden, nachdem festgestellt wurde, dass die FAM gefälschte Dokumente vor dem Qualifikationsspiel Malaysias zur Asien-Cup 2027 gegen Vietnam am 10. Juni eingereicht hatte. Die FAM wurde mit 350.000 Schweizer Franken (ca. 1,8 Mio. RM) belegt, während jeder der sieben Spieler – Hector Hevel, Jon Irazabal, Gabriel Palmero, Facundo Garces, Rodrigo Holgado, Imanol Machuca und Joao Figueiredo – eine Strafe von 2.000 Schweizer Franken (ca. 10.560 RM) und eine 12-monatige Sperre von Fußballaktivitäten erhielt, wirksam ab Bekanntgabe.

Die FIFA wies den Einspruch der FAM am 3. November 2025 vollständig zurück und forderte letzsten Monat die malaysischen Behörden auf, die Fälschung zu untersuchen, da sie in den meisten Rechtsordnungen strafbar ist. Die FAM hat inzwischen vor dem Court of Arbitration for Sport Berufung eingelegt, was jedoch keine automatische Aussetzung der Sanktionen bewirkt. Der Fall führte auch zur Annullierung von drei Länderspielen der Harimau Malaya, was zu einem Rückgang im Weltranking Malaysias beitrug.

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