Die mexikanische Bundesregierung hat eine umfassende Strategie zur Bekämpfung von Piraterie, Schmuggel und illegalem Handel mit Null-Toleranz-Ansatz gestartet. Unter der Leitung des Wirtschaftsministeriums soll die Initiative die nationale Industrie schützen und die formelle Wirtschaft stärken. Die Ankündigung erfolgte bei einem Forum, das mit dem Council of the Americas gemeinsam organisiert wurde.
Die Bundesregierung hat ihre Kampagne gegen Piraterie, Schmuggel und illegalen Handel durch eine übergreifende Strategie unter Leitung des Wirtschaftsministeriums verstärkt. Die Politik betont die Koordination zwischen Bundesbehörden, Landesregierungen und dem Privatsektor, um die nationale Industrie, Verbraucher und Wertschöpfungsketten zu schützen. Das Ziel ist die Förderung einer formalen Wirtschaft, die die Informalität eindämmt, Märkte stabilisiert und die Steuereinnahmen steigert. Zu den Schlüsselfmaßnahmen gehören die Unterstützung vulnerabler Sektoren wie Textilien, Schuhen, Stahl und Zucker. Weitere Maßnahmen umfassen Beschlagnahmungen illegaler Waren, Einrichtung interagentlicher Runden zur Bewältigung unvorhergesehener Politikämpfe und Errichtung eines Observatoriums, das Privatsektordaten integriert, um illegale Praktiken besser zu erkennen. Diese Prioritäten wurden beim Forum zur Bekämpfung des illegalen Handels angesprochen, einer Dialogplattform für Bundesbehörden und Wirtschaftsvertreter. Gemeinsam von Wirtschaftsministerium und Council of the Americas organisiert, versammelte das Event Vertreter betroffener Branchen einschließlich Tabak, alkoholischer Getränke, Pharmazeutika, Textilien und Fertigung sowie akademische Experten. Die Teilnehmer einigten sich auf stärkere Rückverfolgungssysteme, verbesserte Zollkontrollen, strengere Strafverfolgung und engere Zusammenarbeit von Behörden und Privatsektor. Das Forum wurde von Unterstaatssekretär für Industrie und Handel Vidal Llerenas Morales geleitet, mit Beteiligung von Vertretern des Finanz- und Kreditsministeriums, der Nationalen Zollagentur Mexikos, des Ministeriums für Sicherheit und Bürgerschutz sowie der Bundeskommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken (Cofepris). Dies unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz der Regierung.