Zwei Lieferanten der Marine wegen Vertragsbruchs gesperrt und mit Geldstrafe belegt

Das mexikanische Sekretariat für Korruptionsbekämpfung und gute Regierungsführung hat zwei Lieferanten der Marine für vier Monate gesperrt und sie wegen Nichterfüllung eines Vertrags zu einer Geldstrafe von 236.527 Pesos verurteilt. Die Sanktionen wurden am 14. April 2026 im Amtsblatt der Föderation veröffentlicht. Sie gelten auch für die Vertreter Anakaren García Sifuentes und Luis Aguirre León.

Das von Raquel Buenrostro geleitete Sekretariat für Korruptionsbekämpfung und gute Regierungsführung benachrichtigte die Unternehmen am 27. Januar 2026 über den Verstoß gegen den Vertrag D.G.ADMÓN.SAE-291/F/2022, der vom Sekretariat der Marine mit einem Volumen von über 325 Millionen Pesos vergeben worden war. Der Vertrag sah die Lieferung von nicht-tödlicher Ausrüstung zur Aufstandsbekämpfung an die Militärpolizei vor, darunter 2,8 Millionen Tränengasgeschosse, Capsaicin-Reizgas, Rauchmunition und Markierungsmunition. Die Firmen wurden in das Verzeichnis der sanktionierten Anbieter und Auftragnehmer aufgenommen, was sie von der Teilnahme an neuen Ausschreibungen der mexikanischen Regierung ausschließt. Die Unternehmen und ihre Vertreter können gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen, doch das Sekretariat kündigte an, diese „mit Nachdruck“ zu verteidigen und erklärte, die Sanktionen seien „in Übereinstimmung mit dem Gesetz und zum Schutz des öffentlichen Interesses“ verhängt worden. Das Verbot kann verlängert werden, falls die Geldstrafe nicht gezahlt wird. Zudem wurden föderale, staatliche und kommunale Stellen aufgefordert, von Geschäften mit diesen Anbietern abzusehen, ohne dass dies Auswirkungen auf bereits laufende Verträge hat. Die Behörde bekräftigte ihr Engagement für Rechtmäßigkeit bei der öffentlichen Auftragsvergabe und warnte, dass „der Bruch öffentlicher Verträge Konsequenzen hat“. Dies ist Teil der Bemühungen, Betrug zu verhindern und solide öffentliche Finanzen zu gewährleisten.

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