Die Zeitung La Jornada hat die mexikanischen Behörden aufgefordert, Maßnahmen zur Gewährleistung der nationalen Souveränität zu verstärken und zu verhindern, dass der Trumpismus den Drogenhandel als Vorwand für Aktionen auf mexikanischem Territorium nutzt.
In einem am 17. Januar 2026 veröffentlichten Leitartikel betonte die mexikanische Zeitung La Jornada die Notwendigkeit, dass die Behörden Maßnahmen zum Schutz der nationalen Souveränität ausbauen. Laut dem Medium ist dies essenziell, um Versuchungen des Trumpismus zu begegnen, unter dem Vorwand des Kampfes gegen Drogenhandel auf mexikanisches Territorium vorzurücken. La Jornada, eine linksgerichtete Publikation mit langer Geschichte in Mexiko, hat sich zu Fragen der nationalen Unabhängigkeit gegenüber äußeren Einflüssen, insbesondere aus den Vereinigten Staaten, immer lautstark geäußert. Der Kontext ergibt sich aus erneuten Spannungen zwischen Mexiko und seinem nördlichen Nachbarn, die durch politische Rhetorik verschärft werden, welche organisierte Kriminalität mit grenzüberschreitenden Interventionen verknüpft. Im Statement wurden keine spezifischen Maßnahmen genannt, doch der Aufruf unterstreicht die Bedeutung von Wachsamkeit und fester Diplomatie zur Erhaltung der territorialen Integrität. Diese Position spiegelt breitere Bedenken in Lateinamerika hinsichtlich der Rückkehr interventionistischer Politiken wider.