Das indische Innenministerium hat die Frist für die Untersuchungskommission zu den Gewaltausbrüchen in Manipur aus dem Jahr 2023 bis zum 20. November 2026 verlängert. Das dreiköpfige Gremium muss seinen Bericht über die ethnischen Zusammenstöße nun so bald wie möglich, spätestens jedoch bis zu diesem Datum, vorlegen.
Das Ministerium veröffentlichte am Donnerstag eine neue Bekanntmachung im Amtsblatt, mit der die Verlängerung gewährt wurde. Das Gremium wurde am 4. Juni 2023 eingesetzt, kurz nachdem die Gewalt am 3. Mai desselben Jahres ausgebrochen war. Die Zusammenstöße haben mehr als 250 Menschenleben gefordert.
Dies ist bereits die sechste Verlängerung für die Kommission. Die vorherigen Fristen waren auf den 13. September, 3. Dezember, 20. Mai, 16. Dezember und den 20. Mai 2026 festgelegt worden. In den vier vorangegangenen Verlängerungen war dem Gremium jeweils eine Frist bis zum 20. November 2025 eingeräumt worden.
Justice Balbir Singh Chauhan, ein ehemaliger Richter des Supreme Court, leitet das Gremium seit dem Rücktritt von Justice Ajay Lamba im Februar. Die weiteren Mitglieder sind der pensionierte IAS-Beamte Himanshu Sekhar Das und die pensionierte IPS-Beamtin Aloka Prabhakar.