Die National Prosecuting Authority erwartet die Wiedereinbringung des Nulane-Betrugsfalls, der mit State Capture und den Guptas in Verbindung steht. Dies folgt der Entscheidung des Supreme Court of Appeal, einen früheren Freispruch zu kippen. Ein Neuprozess vor einem neuen Richter wird nun erwartet.
Die Investigating Directorate der National Prosecuting Authority hat Zuversicht geäußert, dass der Nulane-Fall, der erste in Südafrika mit Verbindung zu State Capture, bald wieder vor Gericht aufgerufen wird. Der Fall betrifft Vorwürfe von Betrug und Geldwäsche in Höhe von 24,9 Millionen Rand, verbunden mit der Gupta-Familie, mit acht Angeklagten einschließlich zweier Unternehmen.
Früher in diesem Jahr entließ die Richterin Nompumelelo Gusha am Free State High Court die Angeklagten in einem scharf formulierten Urteil. Der Supreme Court of Appeal hob jedoch dieses Urteil auf und ordnete einen Neuprozess vor einem anderen Richter an, um einen fairen Prozess zu gewährleisten.
Die Rechtsanalystin Dikeledi Sinakhomo erläuterte die Implikationen: „Das bedeutet, dass der Fall mit allen Dokumenten beginnt, die dem Staat und den Rechtsvertretern bei Prozessbeginn vorgelegt wurden. Sie werden dieselben Dokumente verwenden, die sie hatten, und sind weiterhin berechtigt, mit Einverständnis zwischen dem Staat und dem NPA neue Dokumente mit neuen Beweisen vorzulegen. Dies ist aufgrund der Vereinbarung zwischen den beiden Parteien gestattet.“
Diese Entwicklung stellt einen wichtigen Schritt in den Bemühungen des NPA dar, State-Capture-Verfahren voranzutreiben, gestützt auf kürzliche richterliche Unterstützung. Obwohl Details zum Zeitplan des Neuprozesses ausstehen, unterstreicht die Entscheidung die anhaltenden Bemühungen um Rechenschaft in prominenten Korruptionsfällen.