Die Abgeordneten Raúl Soto von der PPD und Daniela Serrano von der PC prüfen eine Klage vor dem Verfassungsgericht gegen das von der Regierung José Antonio Kasts vorangetriebene nationale Wiederaufbauprojekt.
Raúl Soto, Fraktionsvorsitzender der PPD, erklärte, dass sein Lager die rechtlichen Argumente und politischen Konsequenzen eines Gangs vor das Verfassungsgericht prüfe. Er stellte klar, dass die Maßnahme nicht darauf abziele, Verhandlungen zu erzwingen, und warnte davor, dass sie ohne fundierte Begründung nach hinten losgehen könne.
Soto kritisierte das Projekt als fiskalisch unverantwortlich und forderte Finanzminister Jorge Quiroz dazu auf, die Logik des ideologischen Kampfes aufzugeben, um einen wirtschaftlichen und sozialen Pakt zu fördern. Er prognostizierte, dass die Debatte im Senat härter geführt werden wird.
Daniela Serrano, Fraktionsvorsitzende der PC, forderte eine Trennung der Wiederaufbaumaßnahmen von steuerlichen Änderungen. Sie erklärte, dass ihre Fraktion keine verschleierte Steuerreform unterstützen werde, die ihrer Ansicht nach Großunternehmen begünstigt und die fiskalische Zukunft des Landes für 25 Jahre belasten könnte.