Parlament weist Behauptungen zurück, das neue SACCO-Gesetz gebe Ruto Kontrolle über Ersparnisse

Die Nationalversammlung hat klargestellt, dass der vorgeschlagene Gesetzentwurf zur Änderung der SACCO-Gesellschaften (SACCO Societies (Amendment) Bill, 2025) Präsident William Ruto keine Kontrolle über die Ersparnisse der SACCO-Mitglieder einräumt.

In einer am Mittwoch, den 15. Juli, veröffentlichten Erklärung teilte das Parlament mit, dass der Gesetzentwurf keine Bestimmung enthalte, die es dem Präsidenten erlaube, SACCO-Managementausschüsse zu ernennen. Die Ausschüsse werden weiterhin von den Mitgliedern der jeweiligen SACCOs gewählt.

Das Parlament wies darauf hin, dass der Gesetzentwurf derzeit dem Fachausschuss für Handel, Industrie und Genossenschaften zur öffentlichen Beteiligung vorliege. Es fügte hinzu, dass die Behauptungen, der Gesetzentwurf werde überstürzt, unbegründet seien, da er am 30. Juni 2025 veröffentlicht wurde.

Der Gesetzentwurf sieht eine sekundäre SACCO-Gesellschaft vor, die nur primären SACCOs offensteht, um den Zugang zu Zahlungsplattformen und die Leistungserbringung zu verbessern. Sie wird weder an Privatpersonen noch an die Regierung Geld verleihen.

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