Die Regierung von Gustavo Petro hat am 23. April 2026 die präsidiale Richtlinie Nr. 03 zur Vereinheitlichung der Kommunikation der Exekutive erlassen. Der Präsident übernimmt die Rolle des Hauptsprechers, während Minister nur nach vorheriger Genehmigung und beschränkt auf ihre Portfolios sprechen dürfen. Die Richtlinie zielt auf Kohärenz und Disziplin in der öffentlichen Kommunikation ab.
Das Präsidialamt hat am 23. April 2026 die präsidiale Richtlinie Nr. 03 erlassen, die Richtlinien für Regierungssprecher festlegt. Das von Präsident Gustavo Petro unterzeichnete Dokument betont die Grundsätze der einheitlichen Botschaft, der institutionellen Kohärenz und der Verantwortung zur Verbesserung der Transparenz. Die Richtlinie besagt, dass der Präsident die Rolle des offiziellen Hauptsprechers innehat und die Positionen zu strategischen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und internationalen Angelegenheiten festlegt. Minister dürfen nur zu ihren jeweiligen Fachbereichen sprechen, sofern eine vorherige Genehmigung des Präsidenten vorliegt und die Aussagen auf die Regierungsrichtlinien abgestimmt sind. Direktoren, Geschäftsführer und Leiter von Behörden sind auf ihre Kompetenzbereiche beschränkt und haben sich zu Themen der nationalen Politik oder Strategie nicht zu äußern. Die Richtlinie wurde inmitten von Debatten über abweichende Botschaften innerhalb der Exekutive erlassen und zielt auf ein einheitlicheres öffentliches Auftreten ab. Regierungseinrichtungen müssen diese Richtlinien zeitnah umsetzen und ihre Kommunikationsstrategien entsprechend anpassen.