Präsident Cyril Ramaphosa wandte sich am Montag an die südafrikanische Bevölkerung und erklärte, dass er nach dem Urteil des Verfassungsgerichts in der Phala-Phala-Angelegenheit nicht zurücktreten werde. Er kündigte an, eine gerichtliche Überprüfung des Berichts des unabhängigen Gremiums anzustreben. Der Präsident betonte, kein Verbrechen begangen zu haben.
Am Montag, dem 11. Mai 2026, erklärte Präsident Cyril Ramaphosa, dass er den Bericht des Gremiums gemäß Sektion 89 auf dem Rechtsweg zügig überprüfen lassen werde. Er sagte, der Bericht enthalte schwerwiegende Mängel und stütze sich auf Hörensagen. Ramaphosa akzeptierte das Urteil des Verfassungsgerichts vom 8. Mai, betonte jedoch sein verfassungsmäßiges Recht, die Erkenntnisse des Gremiums anzufechten.
Das Gericht entschied, dass die Regeln der Nationalversammlung für Amtsenthebungsverfahren verfassungswidrig waren. Dies folgte auf Klagen der EFF und ATM gegen die Entscheidung aus dem Jahr 2022, den Bericht des Gremiums nicht an einen Amtsenthebungsausschuss zu überweisen. Die Parlamentssprecherin hat den Bericht nun zur weiteren Bearbeitung an einen solchen Ausschuss weitergeleitet.
Ramaphosa bestand darauf, keine öffentlichen Gelder gestohlen oder seinen Amtseid verletzt zu haben. Er sagte, ein Rücktritt würde einem fehlerhaften Bericht Glaubwürdigkeit verleihen und die nationalen Erneuerungsbemühungen untergraben. Rechtsexperten merkten an, dass die Überprüfung bis zu einem Jahr dauern und parallel zu den Ausschussverfahren laufen könnte.