Red Bull und McLaren haben signalisiert, dass sie gegen die Wiederherstellung von Pierre Gaslys drittem Platz beim Großen Preis von Monaco durch die FIA in Berufung gehen wollen. Die Entscheidung folgte auf ein erfolgreiches Überprüfungsersuchen von Alpine, nachdem Gasly nach dem Rennen wegen angeblicher Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse bestraft worden war.
Alpine legte neue Beweise vor, die belegen, dass Gasly nicht zu schnell gefahren war, was die FIA dazu veranlasste, seinen Podestplatz wiederherzustellen und Isack Hadjar vom dritten Platz zu degradieren. Andere Fahrer, darunter McLarens Oscar Piastri und Mercedes-Pilot George Russell, waren ebenfalls von den Strafen betroffen.
Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies äußerte sich verwirrt über den Prozess. Er merkte an, dass nicht anfechtbare Strafen die Rennstrategien beeinflussten, und forderte klarere Ergebnisse unmittelbar nach Rennende.
Williams-Teamchef James Vowles unterstützte die potenzielle Berufung von McLaren und Red Bull. Er bezeichnete die Wiederherstellung als überraschend und sagte, sie habe ein Durcheinander für Fahrer wie Piastri und Russell verursacht, die dadurch Punkte verloren.
Mercedes-Chef Toto Wolff bestätigte, dass das Team rechtliche Schritte für Russell prüft. Er unterstrich die Auswirkungen auf den Meisterschaftsstand und wünschte sich eine schnellere Lösung des Problems.