Red Bull hat den wertvollsten Titelsponsor in der Formel 1 für die Saison 2026 gesichert und Ferrari mit einem jährlichen Deal im Wert von 110 Millionen US-Dollar übertroffen. Diese Vereinbarung mit Oracle übertrifft Ferraris 100-Millionen-Partnerschaft mit HP und markiert die einzigen beiden Deals, die diese Schwelle überschreiten. Andere Teams wie McLaren, Audi, Aston Martin und Mercedes folgen mit bedeutenden Sponsoringverträgen.
Die Verlängerung der Partnerschaft von Red Bull mit Oracle positioniert das Team, offiziell Oracle Red Bull Racing genannt, an der Spitze der Formel-1-Sponsoring-Rangliste für 2026. Der Deal ist mit 110 Millionen USD bzw. 81,7 Millionen GBP pro Jahr bewertet, laut Quellen, die mit dem Abkommen vertraut sind. Diese Summe umfasst umfassende Unterstützung wie Dienstleistungen, Software und technische Hilfe vom US-Technologie-Riesen. Ferraris Abkommen mit HP liegt knapp dahinter mit 100 Millionen USD (74,3 Millionen GBP) jährlich und ist damit der zweithöchste Titelsponsor auf der Startaufstellung. RacingNews365 berichtet, dass dies die einzigen beiden Deals sind, die die 100-Millionen-Marke überschreiten. McLarens neue Partnerschaft mit Mastercard ist 90 Millionen USD (66,9 Millionen GBP) pro Jahr wert. Bemerkenswert ist, dass McLaren dies als „Naming Sponsor“ statt als traditionellen Titelsponsor bezeichnet. Audis Einstieg in den Grand-Prix-Sport umfasst einen Deal mit Revolut über 75 Millionen USD (55,7 Millionen GBP), der dem Wert der Zusammenarbeit von Aston Martin mit Aramco entspricht. Mercedes pflegt seine langjährige Beziehung zu Petronas, bewertet mit 80 Millionen USD (59,4 Millionen GBP) pro Kalenderjahr. Diese Bewertungen stammen aus Gesprächen mit Sponsoring-Experten im F1-Paddock und umfassen den vollen Umfang der Vorteile, die jeder Sponsor bietet. Das Sponsoring-Umfeld unterstreicht die finanziellen Einsätze in der Formel 1, während die Teams sich auf die Saison 2026 vorbereiten, wobei Technologie- und Finanzdienstleister Schlüsselrollen spielen.