Die Road Safety Association of Kenya hat Autofahrer dazu aufgerufen, keine Sofortbußgelder der National Transport and Safety Authority (NTSA) mehr zu zahlen, und beruft sich dabei auf einen Gerichtsbeschluss vom 29. Mai, der das System ausgesetzt hat.
Die Road Safety Association of Kenya erklärte, dass Sofortbußgelder gemäß der einstweiligen Verfügung des Gerichts weiterhin rechtswidrig seien. Die Gruppe riet Fahrern, die bereits gezahlt haben, sich mit ihren Zahlungsdaten an ihr Büro zu wenden, um eine mögliche Rückerstattung zu prüfen. Die RSAK bezeichnete Radarkameras als Einnahmequellen, da sie auf Schnellstraßen platziert seien, auf denen Fahrzeuge legal 110 Stundenkilometer fahren dürften, bevor sie plötzlich auf 50 km/h-Zonen abgebremst würden. Zudem kritisierte sie die mangelhafte Beschilderung und die unbewiesenen Algorithmen, die in dem System verwendet werden. Nach Ansicht des Verbandes sollten Zahlungen über eCitizen und nicht direkt an die NTSA erfolgen. Der Generaldirektor der NTSA, Nashon Kondiwa, beharrt jedoch darauf, dass physische Zahlungen in KCB-Filialen erforderlich seien, um sich vor Betrug zu schützen.