Entwicklung ländlicher Korridore soll Lebensstandard außerhalb von Städten verbessern

Premierminister Abiy Ahmed erklärte, dass Äthiopiens Initiative zur Entwicklung ländlicher Korridore städtische Konzepte auf den ländlichen Raum überträgt, um dort den Lebensstandard anzuheben. Er verwies auf die schlechten Bedingungen in ländlichen Haushalten trotz landwirtschaftlicher Produktivität und warnte davor, dass die Abwanderung junger Menschen das Land schwäche.

Premierminister Abiy Ahmed beschrieb Äthiopiens Entwicklung ländlicher Korridore als eine Ausweitung städtischer Korridorprojekte, mit dem Ziel, die Verbesserungen der Lebensbedingungen aus den Städten auf die ländlichen Gebiete zu übertragen.

"Genauso wie wir daran arbeiten, die Lebensgrundlagen unserer Bürger in den städtischen Gebieten zu verbessern und das Leben zu erleichtern, geht es bei der Entwicklung ländlicher Korridore darum, dasselbe auf dem Land zu tun", so der Premierminister.

Er stellte fest, dass viele ländliche Haushalte trotz guter landwirtschaftlicher Erträge unter schwierigen Bedingungen leiden. "Wenn man in ländliche Gebiete geht, sieht man, dass die Bauern selbst bei guten Erträgen oft in Einzimmerhäusern leben, in denen sich Vieh und Familienmitglieder den gleichen Raum teilen. Die Wohnverhältnisse sind nicht angemessen", führte Abiy aus.

Der Premierminister warnte, dass die Abwanderung der Jugend aus den Dörfern in die Städte die Landwirtschaft bedrohe. "Insbesondere die Jugend verlässt die ländlichen Gebiete. Wenn dies so weitergeht, wird der Agrarsektor allmählich geschwächt und das Land wird ohne Nachfolger zurückbleiben", mahnte er und unterstrich die Risiken einer alternden Landbevölkerung für die nationale Entwicklung.

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