Der Bildungsausschuss des Senats machte am Dienstag Fortschritte beim Gesetzentwurf für Kindertagesstätten und billigte den Finanzierungsmechanismus des Solidaritätsfonds sowie die Möglichkeit von Zuzahlungen.
Die Kommission unter dem Vorsitz von Senator Gustavo Sanhueza (UDI) stimmte mit drei Ja-Stimmen, einer Gegenstimme und einer Enthaltung der Finanzierung des Fonds durch einen Arbeitgeberbeitrag von 0,35 % zu. Dies soll durch Senkungen der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ausgeglichen werden.
Senator Rojo Edwards (Ind.) begrüßte die Formel und erklärte: „Die Regierung hat eine gute Lösung für dieses Problem gefunden, die umgesetzt wird, ohne den ohnehin schon sehr schwachen Arbeitsmarkt zu belasten“. Senatorin Yasna Provoste (DC) hingegen stimmte dagegen und behielt sich eine verfassungsrechtliche Prüfung vor, mit der Begründung, dass ein soziales Recht durch ein anderes ersetzt werde.
Zudem wurde beschlossen, dass Kindertagesstätten für den Zugang zum Fonds eine offizielle Anerkennung des MINEDUC oder eine Betriebserlaubnis benötigen, sowie die Möglichkeit, Zuzahlungen zu verlangen. Die Abstimmung über die ausstehenden Artikel des Arbeitsgesetzbuches wird am Mittwochmorgen fortgesetzt.