Präsidentin Claudia Sheinbaum verteidigte am Samstag in Morelos die Verabschiedung des Wahlreform-Plans B sowie das Dekret zur Abschaffung von Luxuspensionen für ehemalige Staatsbeamte. Sie erklärte, dass diese Maßnahmen fast 5 Milliarden Pesos für öffentliche Bauprojekte und Sozialprogramme einsparen werden. „Egal, wem es gefällt oder nicht, wir werden weiterhin für das Volk von Mexiko regieren“, betonte sie.
In der Gemeinde Emiliano Zapata in Morelos hob Sheinbaum hervor, dass Plan B die Anzahl der Beamten, Wahlberater und Ratsmitglieder in den Kommunen sowie die Budgets für den Senat und die Abgeordnetenkammer reduziert. Diese Reform, die von mindestens 17 Bundesstaatskongressen gebilligt wurde, schafft ab 2030 die Wiederwahl für Gemeindepräsidenten und Abgeordnete ab und stellt damit den Grundsatz „effektives Wahlrecht, keine Wiederwahl“ wieder her. Die Präsidentin kritisierte die hohen Gehälter der Wahlberater sowie private Krankenversicherungen, die mit dem „Geld der Menschen“ finanziert werden. Die Einsparungen sollen Projekte wie Trinkwasserversorgung, Wohnungsbau und Straßensanierungen in ärmeren Gemeinden finanzieren. Was die Luxuspensionen betrifft, so verbietet das am Freitag im Amtsblatt der Föderation veröffentlichte Dekret Zahlungen von über 134.000 Pesos monatlich, was der Hälfte des Präsidentengehalts für das Jahr 2026 entspricht. Sheinbaum nannte Fälle von ehemaligen Beamten bei Luz y Fuerza, CFE und Pemex, die bis zu einer Million Pesos im Monat erhielten, korrigierte jedoch, dass korrigierte Daten für Pemex 201.961 Pesos ausweisen. Die Reform schließt die Streitkräfte und den Obersten Gerichtshof der Nation aus. Die eingesparten Mittel sollen laut der Präsidentin in Sozialprogramme und öffentliche Arbeiten fließen.