In Kolumbien verbreiten sich während der Semana Santa 2026 betrügerische SMS-Nachrichten, die Benachrichtigungen von Versicherungen und Banküberweisungen vortäuschen. Behörden wie die Fiscalía und die Nationalpolizei warnen davor, auf verdächtige Links zu klicken, um Datendiebstahl und Kontoleerungen zu verhindern. Sie fordern dazu auf, Informationen über offizielle Kanäle zu verifizieren.
Cali, 31. März 2026. Da die Nutzung von Mobiltelefonen für Reisen und Zahlungen während der Semana Santa zunimmt, sind SMS-Nachrichten aufgetaucht, die legitime Warnmeldungen über Versicherungsaktivierungen oder Geldüberweisungen vortäuschen und schädliche Links enthalten.
Die Fiscalía General bezeichnet dies als Smishing, einen auf SMS basierenden Betrug zur Entwendung vertraulicher Daten, der unter das Ley 1273 de 2009 fällt. Ein aktueller Fall, vor dem die Secretaría Distrital de Seguridad in Bogotá am 7. März gewarnt hat, betrifft das Bre-B-Zahlungssystem, bei dem gefälschte Überweisungsbestätigungen auf betrügerische Websites führen.
Zu den Risiken gehören laut dem Leitfaden zu Cyberkriminalität der Fiscalía die Installation von Malware, Identitätsdiebstahl und missbräuchlicher Systemzugriff. Die Nationalpolizei betont über das CSIRT-PONAL sowie die Superintendencia Financiera: Klicken Sie nicht auf Links, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und erstatten Sie Meldung über das CAI Virtual.
Opfer sollten laut Empfehlung der Superintendencia umgehend ihre Finanzprodukte deaktivieren, Beweise wie Screenshots sichern und ihre Bank informieren. Durch Spoofing-Techniken erscheinen die Nachrichten so, als kämen sie von offiziellen Quellen.