Sony Interactive Entertainment schließt Bluepoint Games, das Studio hinter den gefeierten PlayStation-Remakes, nur fünf Jahre nach der Übernahme. Die Schließung, angekündigt in einem internen Memo des Co-CEOs Hermen Hulst, beruft sich auf steigende Entwicklungskosten und Branchenherausforderungen. Das in Texas ansässige Team, bekannt für Demon’s Souls und Shadow of the Colossus, stellt nächste Monat die Arbeit ein.
Bluepoint Games, das 2021 von Sony übernommen wurde, soll im März 2026 schließen, so ein internes Schreiben des PlayStation-Studios-Co-CEOs Hermen Hulst, das am 19. Februar 2026 an das Personal ging. Das Memo, das Kotaku einsehen durfte, hebt die Beiträge des Studios hervor und erklärt: „Bluepoint ist ein unglaublich talentiertes Team und ihre technische Expertise hat außergewöhnliche Erlebnisse für die PlayStation-Community geliefert.“</n</nGegründet 2006, wurde Bluepoint durch Remakes von PlayStation-Klassikern bekannt, darunter der PS5-Launchtitel Demon’s Souls 2020, der in seinem ersten Jahr 1,4 Millionen Exemplare verkaufte, und das PS4-Remake von Shadow of the Colossus 2018. Das Studio unterstützte auch die Entwicklung von God of War Ragnarök 2022 und kümmerte sich um Ports wie The Ico & Shadow of the Colossus Collection für PS3 und Gravity Rush für PS4. Sein erstes Spiel war 2006 der PSN-Titel Blast Factor.</n</nTrotz dieser Erfolge wurde Bluepoint einem Live-Service-Multiplayer-Spin-off von God of War zugewiesen, das Anfang 2025 eingestellt wurde. Hulst führt die Schließung auf „eine zunehmend herausfordernde Branchenumgebung“ zurück, einschließlich steigender Kosten, verlangsamtem Wachstum, verändertem Spielerverhalten und wirtschaftlichen Druck. Die Entscheidung folgt auf die Highlights von Sony 2025 wie die Launches von Ghost of Yotei und Death Stranding 2: On the Beach inmitten anhaltender Beteiligung an Helldivers 2 und MLB The Show.</n</nDas Studio beschäftigte rund 70-75 Mitarbeiter, Sony plant, einige wo möglich in andere Studios zu versetzen. Dies ist die dritte Schließung eines kürzlich übernommenen Studios durch Sony in weniger als zwei Jahren, einschließlich Neon Koi 2024 und Firewalk Studios nach dem Flop von Concord 2024. Die Gaming-Sparte von Sony meldete im letzten Quartal einen 19-prozentigen Gewinnanstieg trotz rückläufiger Jahresverkäufe und hob ihre Prognose an.</n</nDie Schließung erfolgt inmitten breiterer Probleme bei Sonys Akquisitonswelle nach 2019 mit über 10 Studios, von denen viele erfolglos zu Live-Service-Spielen umstiegen, was zu Entlassungen und wenigen Neuerscheinungen führte.