Starökonom: Schwedische Milliardäre genießen unangemessene Privilegien

Der weltbekannte Ökonom Gabriel Zucman sagt, dass Schwedens Milliardäre unangemessene Privilegien genießen und weit weniger Steuern zahlen als die obere Mittelschicht. In einem Interview mit DN in Paris fordert er eine neue Vermögenssteuer.

In Paris sprach der weltbekannte Ökonom Gabriel Zucman mit Dagens Nyheter über die Steuersituation schwedischer Milliardäre. Zucman erklärt, dass Schwedens Milliardäre unangemessene Privilegien hätten. „Milliardäre zahlen nur ein Drittel so viele Steuern und Abgaben wie die obere Mittelschicht“, sagt Zucman gegenüber DN. Er plädiert für die Einführung einer neuen Vermögenssteuer, um dies anzugehen. Das Interview wurde am 22. März 2026 veröffentlicht.

Verwandte Artikel

Nooshi Dadgostar of Sweden's Left Party announces billionaire tax proposal at Uppsala speech, illustrated with wealth inequality visuals.
Bild generiert von KI

Linkspartei schlägt Milliardärssteuer vor

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Linkspartei-Chefin Nooshi Dadgostar legte in einer Rede in Uppsala am Donnerstagabend einen Vorschlag für eine neue Steuer auf Schwedens Superreiche vor. Die Partei sieht Milliardäre als Hauptgegner vor der Wahl 2026 und fordert eine Untersuchung zur Ausgestaltung der Steuer. Das Vorhaben soll die Wohlhabendsten stärker zum Wohlfahrtsstaat beitragen lassen.

Am Rande des Davos-Gipfels fordern US-Millionäre höhere Steuern, doch ihre französischen Pendants schweigen trotz aufschlussreicher privater Gespräche. Cécile Duflot von Oxfam Frankreich befragte acht bis neun französische Milliardäre zur Zucman-Steuer, mehrere Selfmade-Milliardäre lehnen sie nicht ab, äußern sich aber nicht öffentlich.

Von KI berichtet

Im Zuge der Debatte über eine Unternehmensvermögenssteuer in Kolumbien zeigt eine Analyse, dass nur drei OECD-Länder eine allgemeine Nettopersonalvermögenssteuer erheben. Andere europäische Nationen besteuern spezifische Vermögenswerte, während in der Region Argentinien und Uruguay ähnliche Abgaben haben. Experten warnen, dass solche Steuern aussterben und die Wettbewerbsfähigkeit schädigen könnten.

Die Linkspartei hat ein legales Steuerschlupfloch aufgedeckt, das die Vermögensungleichheit zwischen Ost- und Westdeutschland verstärkt. In den östlichen Bundesländern gab es in den letzten fünf Jahren keine Erbschaft oder Schenkung von Betriebsvermögen über 26 Millionen Euro. Alle 105 Anträge auf Steuererleichterungen seit 2021 stammen aus dem alten Westgebiet.

Von KI berichtet

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Mikael Damberg, wirft den Moderaten vor, ihr verantwortungsvolles Erbe von Anders Borg und Fredrik Reinfeldt zu vergeuden. Er hebt große Haushaltsdefizite, steigende Arbeitslosigkeit und Kritik von Experten wie dem Fiskalrat hervor. Damberg warnt, dass die aktuelle Politik zukünftige Generationen belastet.

Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren, um große Vermögen stärker zu belasten und kleinere zu entlasten. Das Konzept sieht einen Lebensfreibetrag von einer Million Euro vor und hebt den Freibetrag für Familienunternehmen auf fünf Millionen Euro an. Wirtschaftsverbände und die CDU kritisieren die Pläne als Belastung für den Mittelstand.

Von KI berichtet

In der Union tobt eine Debatte um einen möglichen Anstieg des Spitzensteuersatzes im Rahmen einer Steuerreform. Während einige Vertreter einen höheren Steuersatz für Topverdiener nicht ausschließen, distanzieren sich andere klar davon. Die Wirtschaft zeigt sich verärgert über die Diskussionen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen