Der erste Test zur gesellschaftlichen Wissensvermittlung für die schwedische Staatsbürgerschaft findet am 15. August in Stockholm statt, ist jedoch auf 1.000 Personen begrenzt. Die entsprechende Verordnung wurde heute im Zuge der Verschärfung der Anforderungen in diesem Sommer veröffentlicht.
Der Testort und die Teilnehmerzahl sind aufgrund des knappen Zeitrahmens nach Inkrafttreten der Gesetzgebung eingeschränkt. Susanne Wadsborn Taube, stellvertretende Generaldirektorin der schwedischen Behörde für Hochschulbildung (UHR), erklärte, dass die UHR Fehler vermeiden und die Rechtssicherheit gewährleisten wolle.
Die ausgewählten Teilnehmer zahlen ihre Reise- und Unterkunftskosten nach Stockholm selbst, sind jedoch von der Testgebühr in Höhe von 2.000 Kronen befreit. Es wird geschätzt, dass mehr als 34.000 Bewerber den Test ablegen müssen, da ihnen die erforderlichen Noten oder Zertifikate fehlen.
Ab dem 1. Oktober 2027 wird ein schwedischer Sprachtest eingeführt. Über 100.000 Menschen warten auf Entscheidungen über ihre Staatsbürgerschaft. Die UHR verwaltet die Tests, während die Migrationsbehörde die Anträge bearbeitet.