Zwölf Mitarbeiter des Radboud University Medical Center in Nijmegen wurden nach Verfahrensfehlern bei der Behandlung eines Hantavirus-Patienten für sechs Wochen isoliert.
Die Einrichtung gab am Montag bekannt, dass es bei einer Blutabnahme und der Entsorgung des Urins des Patienten zu Verfahrensfehlern gekommen sei. Das Radboud University Medical Center erklärte, dass das Infektionsrisiko zwar gering bleibe, man sich jedoch vorsorglich für eine Quarantäne entschieden habe.
Der betroffene Patient gehört zu den Personen, die vom Kreuzfahrtschiff MV Hondius evakuiert wurden. Das Krankenhaus teilte mit, dass die zwölf Mitarbeiter für sechs Wochen isoliert bleiben werden.
„Aufgrund dieser Umstände werden zwölf Mitarbeiter vorsorglich für sechs Wochen in Quarantäne gestellt, auch wenn das Infektionsrisiko gering ist“, so das Krankenhaus in einer Stellungnahme.