Unicamp-Forscherin wegen Verdachts auf Diebstahl aus Hochrisikolabor festgenommen

Die argentinische Forscherin Soledad Palameta Miller, Professorin an der Unicamp, wurde am Montag (23.) wegen des Verdachts auf Diebstahl biologischer Materialien aus einem Virologielabor mit hoher biologischer Sicherheit festgenommen. Die Bundespolizei stellte die seit Februar vermissten Proben sicher, während ihre Verteidigung jegliche Straftat bestreitet.

Die Biotechnologin Soledad Palameta Miller, die an der Unicamp promovierte und seit 2025 als Professorin an der Fakultät für Lebensmitteltechnik (FEA) tätig ist, wurde am 23. März wegen des Verdachts festgenommen, Forschungsmaterialien aus dem Labor für Virologie und angewandte Biotechnologie des Instituts für Biologie der Unicamp gestohlen zu haben. Das Labor arbeitet nach den Biosicherheitsstufen 2 und 3 (NB2 und NB3) und befasst sich mit infektiösen Erregern bei Tieren, wie dem aviären Pneumovirus und dem Virus der infektiösen Bronchitis. Es ist eines von 12 NB3-Laboren in Brasilien, die laut Gesundheitsministerium strengen Protokollen für moderate bis hohe individuelle und gemeinschaftliche Ansteckungsrisiken unterliegen. Wie die Bundespolizei (PF) mitteilte, wurde sie in das Frauengefängnis von Mogi Guaçu gebracht, ist aber mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die seit Februar vermissten Virusproben wurden in den von ihr genutzten Laboren sichergestellt und mit Unterstützung der Anvisa an das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht übergeben. Ihr Anwalt, Pedro de Mattos Russo, erklärte gegenüber Folha, es habe „keinen Diebstahl“ gegeben und sie habe die Einrichtungen des Instituts für Biologie genutzt, da ihr ein eigenes Labor gefehlt habe. Die Unicamp erklärte, man stehe „den zuständigen Behörden zur Verfügung, um bei der Klärung der Umstände zu helfen“. Miller koordiniert das Labor für Lebensmittelvirologie und Biotechnologie und forscht an Viren, die über Lebensmittel und Wasser übertragen werden.

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