Die ADAC-Luftrettung hat im Jahr 2025 bundesweit 48.908 Einsätze absolviert, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu 49.048 im Vorjahr darstellt. Trotz des Abschwungs gab es mehr anspruchsvolle Missionen, darunter Nachtflüge und Rettungswindeinsätze. Die häufigsten Gründe waren Unfälle und Herz-Kreislauf-Notfälle.
Die ADAC-Luftrettung, eine der beiden großen Organisationen für Hubschrauber-Rettungseinsätze in Deutschland, berichtet von 48.908 Einsätzen im Jahr 2025. Dies entspricht einem Rückgang um 140 Fälle gegenüber 2024. Laut ADAC umfassten die Missionen 3.314 Flüge bei Dunkelheit und 580 Einsätze mit der Rettungswinde. Unfälle machten 31 Prozent der Einsätze aus, gefolgt von Herz-Kreislauf-Notfällen mit 26 Prozent, einschließlich Herzinfarkten und Schlaganfällen.
Das Unternehmen betreibt 60 Rettungshubschrauber an 37 Standorten, besetzt von rund 180 Piloten sowie Medizinern und Notfallsanitätern. Die meisten Einsätze fanden in Bayern statt (11.742), gefolgt von Rheinland-Pfalz (7.786) und Nordrhein-Westfalen (5.310). Regional gab es Unterschiede: In Sachsen-Anhalt sanken die Einsätze auf 790 von 908, bedient von Hubschraubern aus Nachbarländern wie dem Christoph 30 aus Wolfenbüttel mit 235 Einsätzen. In Sachsen absolvierten die Stationen in Leipzig und Zwickau 3.614 Missionen, 309 weniger als zuvor, davon 563 außerhalb des Bundeslands. In Thüringen stieg die Zahl für den Christoph 70 in Jena auf 1.089, ein Plus von 12 Prozent gegenüber 976. In Rheinland-Pfalz gab es 7.786 Einsätze, einen Rückgang um 1,5 Prozent.
Neben dem ADAC ist die DRF Luftrettung aktiv, die 2025 36.407 Einsätze flog. Die tägliche Alarmierungsrate der ADAC-Hubschrauber lag bei durchschnittlich 134 Notfällen.