Aerolíneas Argentinas hat einen Sonderflug angekündigt, um in Florianópolis, Brasilien, gestrandete Argentinier zu repatriieren, nach dem Generalstreik der CGT, der zu flächendeckenden Flugausfällen führte. Der Flug ist für Samstag, den 21. Februar, um 00:30 Uhr nach Buenos Aires geplant. Diese Maßnahme soll die Auswirkungen des Streiks in der Hochsaison des Sommers abmildern.
Der von der CGT ausgerufene Generalstreik am Donnerstag hat den Luftverkehr in Argentinien schwer gestört und Tausende argentinischer Touristen im Ausland stranded zurückgelassen. Insbesondere die Passagiere des Aerolíneas-Argentinas-Flugs AR1209 saßen am Flughafen Florianópolis ohne klare Informationen über ihre Rückkehr fest. Die Fluggesellschaft kündigte insgesamt 255 Flüge ab, was etwa 31.000 Passagiere betraf und geschätzte Verluste von rund 3 Millionen US-Dollar verursachte. Als Reaktion darauf wird Aerolíneas Argentinas einen Sonderflug von Florianópolis nach Buenos Aires durchführen, der am Samstag, den 21. Februar, um 00:30 Uhr abheben soll. Das Unternehmen betonte, dass es sich um einen internationalen Flug handelt, der Genehmigungen der lokalen Luftfahrtbehörden benötigt, bevor eine formelle Bestätigung erfolgen kann. Es koordiniert sich auch mit anderen Fluggesellschaften, um Alternativen für betroffene Passagiere anzubieten, und arbeitet daran, die Auswirkungen des 24-stündigen Streiks zu minimieren, der in einer Phase hoher Sommernachfrage stattfand. Touristen berichteten von finanziellen Engpässen, da sie Unterkunft und Mahlzeiten während des erzwungenen Aufenthalts selbst bezahlen mussten. Im Gegensatz zu anderen Ausfällen durch höhere Gewalt übernahm das Unternehmen diese Kosten nicht, wie Passagiere berichteten. Der Streik hatte nationale Reichweite, beeinträchtigte sowohl Inlands- als auch internationale Flüge und erschwerte die Rückkehr von Urlaubern aus dem Ausland.