Die nationale Infrastrukturbehörde (ANI) hat die von Odinsa Vías eingereichte Privatinitiative IP Conexión Centro zurückgewiesen. Verkehrsministerin María Fernanda Rojas bestätigte die Entscheidung nach einer technischen und rechtlichen Prüfung.
Verkehrsministerin María Fernanda Rojas gab bekannt, dass die nationale Infrastrukturbehörde den Vorschlag der IP Conexión Centro abgelehnt hat. Die Entscheidung folgte auf eine Evaluierung des Projekts mithilfe rechtlicher und technischer Instrumente.
Das Projekt umfasste Investitionen in Höhe von fast 7 Billionen Pesos für den Ausbau von 317 Kilometern Korridoren zwischen Armenia, Pereira, Manizales und Calarcá-La Paila. Es beinhaltete 77 Kilometer neue Straßen und zielte darauf ab, die Konzession der Autopistas del Café fortzuführen.
Odinsa-Präsident Jean Pierre Serani erklärte, dass es sich bei der Initiative um einen neuen Vertrag der fünften Generation und nicht um eine Verlängerung der laufenden Konzession handele. Er teilte mit, man sei bisher nicht über Änderungen der Mautsätze oder regionale Verhandlungstische informiert worden.
Die kolumbianische Infrastrukturkammer forderte die Regierung auf, die technische Analyse des Vorschlags gemäß Gesetz 1508 von 2012 fortzusetzen. Präsident Gustavo Petro hatte das Konzessionsmodell kritisiert und angedeutet, dass die Fortführung der Autopistas del Café als öffentliche Bauvorhaben ohne zusätzliche Mautgebühren erfolgen werde.