Der japanische Publisher Atlus wird ab April 2026 die Gehälter aller Mitarbeiter flächendeckend erhöhen und feste Überstunden reduzieren. Der Persona-Entwickler möchte durch diese Maßnahmen die Kreativität und Produktivität der Beschäftigten fördern. Die durchschnittlichen Jahreseinkommen für Vollzeit- und Vertragsmitarbeiter steigen um 15 %.
Atlus, bekannt für Serien wie Persona, Shin Megami Tensei und Metaphor ReFantazio, hat in einer kürzlichen Pressemitteilung detaillierte Pläne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen vorgestellt. Die Initiative konzentriert sich auf die Förderung von Kreativität und die Steigerung der Produktivität inmitten von Branchenherausforderungen wie Entlassungen anderswo und steigenden Lebenshaltungskosten in Japan. Erfolgreiche Firmen wie Sega und Capcom haben ähnliche Schritte unternommen, um Mitarbeiter zu binden und erfahrene Kräfte besser zu entlohnen, um die Spieleentwicklung zu beschleunigen. Das Grundgehalt für Absolventen steigt von 300.000 Yen auf 330.000 Yen. Vollzeit- und Vertragsmitarbeiter sehen ihr durchschnittliches Jahreseinkommen um 15 % steigen. Die festen Überstunden sinken deutlich von 30 auf 20. Diese Anpassungen treten ab April 2026 in Kraft. Atlus erklärte: „Wir werden unsere Mitarbeiter weiterhin dabei unterstützen, ein stabiles Leben zu führen, und eine Umgebung schaffen, in der sie entspannter arbeiten können.“ Diese Schritte stehen im Kontrast zu den jüngsten Schwierigkeiten in der globalen Spielebranche und unterstreichen die Bemühungen einiger asiatischer Entwickler um das Wohlergehen der Belegschaft.