Geschäftsmann wegen Anschlags auf Porta dos Fundos zu fast fünf Jahren Haft verurteilt

Ein Gericht in Rio de Janeiro hat Eduardo Fauzi für den Angriff auf den Hauptsitz der Produktionsfirma Porta dos Fundos im Jahr 2019 zu vier Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Das Urteil erging durch das 35. Strafgericht der Hauptstadt.

Das am 6. Mai 2026 verkündete Urteil ordnete an, dass Fauzi die Haftstrafe in einer geschlossenen Anstalt verbüßen muss. Die Richterin Renata Guarino Martins lehnte eine Haftverschonung während des Berufungsverfahrens ab und verwies dabei auf die Flucht des Angeklagten nach Russland nach der Tat. Der Anschlag ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 24. Dezember 2019, als Fauzi Molotowcocktails auf das Gebäude im Stadtviertel Humaitá warf. Die Tat richtete sich gegen das Weihnachtsspecial der Produktionsfirma, in dem Jesus Christus als homosexuell dargestellt wurde. Fauzi wurde 2020 von Interpol in Russland festgenommen und 2022 nach Brasilien ausgeliefert. Er räumte seine Beteiligung an dem Angriff ein, bestritt jedoch, die Brandsätze geworfen zu haben. Seine Verteidigung prüft derzeit, ob sie gegen das Urteil in Berufung gehen wird.

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