Cadillac sicherte sich die Startplätze 19 und 20 für den Großen Preis von Japan in Suzuka und ließ trotz der Schwierigkeiten am Wochenende Aston Martin hinter sich. Sergio Perez führte das Team mit einer Rundenzeit von 1:32,206 Minuten an und war damit 0,440 Sekunden schneller als Fernando Alonso. Das Ergebnis stellt eine leichte Verbesserung für Cadillac dar, wenngleich der Rückstand auf das Mittelfeld weiterhin groß ist.
Auf dem Suzuka Circuit sicherten sich die Cadillac-Piloten Sergio Perez und Valtteri Bottas die Plätze 19 und 20 im Qualifying für den Großen Preis von Japan. Damit zogen sie an den Autos von Aston Martin vorbei, was für das Team und andere Akteure im hinteren Feld ein schwieriges Wochenende bedeutet. Perez erzielte mit 1:32,206 Minuten die schnellere Zeit und war damit 0,440 Sekunden schneller als Fernando Alonso im Aston Martin, blieb aber dennoch 1,1 Sekunden hinter dem achtzehntplatzierten Oliver Bearman und 1,3 Sekunden vom Einzug in Q2 entfernt. Der mexikanische Fahrer kämpfte das gesamte Wochenende mit Problemen bei der Energiebereitstellung, die ihn drei bis fünf Zehntelsekunden pro Runde kosteten, erschwert durch eine Kollision mit Alex Albon im freien Training. Zudem verlor er einen Turn im Qualifying und kam so nur auf zwei Runden. > „Wir hatten bisher kein sauberes Wochenende“, sagte Perez. „Wir haben große Probleme mit der Energiebereitstellung... Wir verstehen es noch immer nicht vollständig, daher hoffe ich sehr, dass wir das morgen in den Griff bekommen... Wir liegen vor Aston Martin und sehen bei der Rennpace im Vergleich zu ihnen gut aus.“ Bottas lag 0,124 Sekunden hinter seinem Teamkollegen und führte seinen Rückstand darauf zurück, dass er in seiner letzten Runde zu stark gepusht habe, was zu einer Überhitzung der Reifen führte. Er berichtete von keinen Problemen mit der Energiebereitstellung, merkte aber die Position des Teams im Vergleich zum Mittelfeld und zu Aston Martin an. > „Das Gefühl war an diesem Wochenende im Vergleich zu China positiv. Die Rundenzeit fällt etwas leichter. Wir haben jetzt etwas mehr Optionen beim Set-up, aber letztlich fehlt uns immer noch Anpressdruck – besonders im Vergleich zu den Top-Teams, da fehlt viel Anpressdruck“, erklärte Bottas. Ein neues Diffusor-Upgrade am Cadillac MAC-26 trug zu mehr Anpressdruck am Heck und einer verbesserten Balance bei. Bottas äußerte sich optimistisch hinsichtlich der fünfwöchigen Pause vor dem Rennen in Miami und erwähnte geplante Entwicklungen, um die Lücke zum Mittelfeld zu schließen und sich gleichzeitig gegen Aston Martin zu verteidigen.