Herta hebt One-Lap-Speed nach durchwachsenem F2-Debüt bei Cadillac-F1-Ambitionen hervor

IndyCar-Star Colton Herta, der einen Formel-1-Sitz bei Cadillac anstrebt, betonte nach einem herausfordernden Debüt in der FIA-Formel-2-Meisterschaft in Melbourne seine rohe Pace über eine einzelne Runde als seine größte Stärke. Angesichts der zuvor von Cadillac-CEO Dan Towriss formulierten Erwartungen – darunter eine Top-10-Platzierung in der F2, Simulatorarbeit und Einsätze im ersten freien Training – möchte Herta sich in den verbleibenden Saisonrennen beweisen.

Herta, der in dieser Saison für Hitech in der F2 fährt und gleichzeitig als Test- und Entwicklungsfahrer für Cadillac fungiert, unterstreicht seine Schnelligkeit mit bisher 16 IndyCar-Polepositions, davon 15 auf Straßenkursen. Gegenüber Motorsport sagte er: „Es liegt wahrscheinlich einfach an der reinen Geschwindigkeit, oder? Das ist das Wichtigste, das ist der Grund, warum man eingestellt wird, und der Rest ergibt sich dann.“ Seine IndyCar-Bilanz unterstreicht dies, obwohl er betonte, dass es auf die Gesamtleistung ankommt.

Die Cadillac-Besetzung für 2026 mit den Grand-Prix-Siegern Sergio Perez und Valtteri Bottas legt die Messlatte hoch, wobei Towriss deutlich machte, dass Herta sich eine Chance für 2027 erst verdienen müsse. Hertas Wochenende in Melbourne begann holprig: Ein Unfall acht Runden nach Beginn des Trainings und Platz 14 im Qualifying, doch ein siebter Platz im Hauptrennen ließ Potenzial erkennen. „Es gab einige gute Aspekte... aber auch viele schlechte“, gab er zu und verwies auf die Eingewöhnung an das neue Auto, die Pirelli-Reifen und die unbekannte Strecke.

Trotz solider Rennpace begrenzten Probleme im Qualifying die Punkteausbeute. Mit noch 13 ausstehenden F2-Runden – darunter in Miami und Montreal parallel zur Formel 1 – steht Herta vor einer steilen Lernkurve. Terminüberschneidungen schließen eine Teilnahme am Indy 500 aus, da sein Fokus auf der F1-Bewerbung im Rahmen des Cadillac-Entwicklungsprogramms liegt.

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