Aliko Dangote, Präsident der Dangote Group, hat dem Kaduna-Unternehmer Engr. Kailani Mohammed eine Frist von sieben Tagen gesetzt und fordert den Widerruf angeblicher diffamierender Aussagen, andernfalls droht eine Klage über 100 Milliarden N. Die Aussagen, in einem TrustTV-Interview gemacht, bezweifelten die Herkunft von Dangotes Reichtum in den 1980er Jahren in Port Harcourt. Dangote bestreitet jegliche Geschäftstätigkeit dort und wirft Mohammed vor, seinen Ruf zu schädigen.
Am 20. Dezember 2025 sandte Dr. Aliko Dangote durch seinen Anwalt Dr. Ogwu James Onoja, Senior Advocate of Nigeria, einen Brief an Engr. Kailani Mohammed, in dem er eine öffentliche Erklärung, einen Widerruf und uneingeschränkte Entschuldigung für Aussagen in einem Interview bei TrustTV News am 17. Dezember 2025 forderte. Das Interview war eine Reaktion auf Mohammeds Petition gegen Dr. Farouk Ahmed an die Independent Corrupt Practices and Other Related Offences Commission (ICPC).
Mohammed soll gesagt haben: „Kann Dangote uns sagen, woher sein Geld in den 80er Jahren in Port Harcourt kam? Wer ist sauber? Jedes Mal, wenn ihr monopolisieren wollt, bringt ihr Vorwürfe gegen Leute. Er soll kommen und es beweisen. In den 80ern wissen wir, was in Port Harcourt passiert ist und wie er zu seinem Geld kam. Niemand ist herausgekommen und hat all das gesagt.“
Der Brief bezeichnet dies als „falsche, skandalöse und absichtlich schwerwiegende Unterstellungen unrechtmäßigen oder moralisch fragwürdigen Verhaltens“, die Dangote „öffentlicher Verachtung, Spott, Misstrauen und Schande“ aussetzen. Er betont Dangotes Ruf als reichster Schwarzer und Eigentümer des größten Geschäftskonglomerats Afrikas, aufgebaut durch harte Arbeit und Integrität.
Dangote bestreitet kategorisch, in den 1980er Jahren oder zu irgendeiner Zeit Geschäfte in Port Harcourt betrieben zu haben, und nennt die Behauptungen „völlig erfunden, unbegründet, bösartig“. Die Forderungen, innerhalb von sieben Tagen zu erfüllen, umfassen eine öffentliche Erklärung bei TrustTV, vollständigen Widerruf, Entschuldigung mit gleicher Prominenz, Zahlung von 100 Milliarden N Schadensersatz und eine schriftliche Zusage, weitere Aussagen zu unterlassen.
Bei Nichteinhaltung droht rechtliche Verfolgung wegen aggravierter Schäden und Meldung an die Strafverfolgungsbehörden wegen strafrechtlicher Verleumdung. Der Brief warnt, dass solche unbelegten Vorwürfe in nationalen Medien die Meinungsfreiheit missbrauchen.