Tugboats towing a fire-damaged car carrier ship back to Emden port after engine room blaze extinguished, no injuries.
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Manövrierunfähiger frachter vor borkum wird abgeschleppt

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Ein Autotransporter fing kurz nach dem Auslaufen aus Emden Feuer im Maschinenraum. Die Besatzung isolierte das Feuer, und Einsatzkräfte löschten es vollständig ohne Verletzte oder Umweltschäden. Das Schiff wurde sicher in den Emder Hafen zurückgeschleppt.

Der Autotransporter MS Thames Highway, ein 149 Meter langes und 25 Meter breites Schiff, war am Montagabend mit fast 1.300 Fahrzeugen – darunter rund 480 Elektroautos – von Emden nach Grimsby in Großbritannien unterwegs. Kurz nach dem Auslaufen entdeckte die Crew Flammen im Maschinenraum und verschloss den Raum luftdicht, um eine Ausbreitung zu verhindern. Das Schiff ankert außerhalb des Fahrwassers der Emsmündung nordwestlich der Nordseeinsel Borkum, wo Wellen bis zu zwei Metern hoch waren.

Gegen Mitternacht traf Hilfe ein: Ein Hubschrauber brachte die ersten Einsatzkräfte an Bord, die die Flammen löschten. Spezialisierte Feuerwehrteams aus Cuxhaven und Wilhelmshaven suchten bis zum späten Vormittag nach Glutnestern und stellten keine weiteren Brandherde fest. Das Havariekommando gab Entwarnung: „An Bord befinden sich 18 Besatzungsmitglieder, es gibt keine Verletzten und keinen Schadstoffaustritt.“ Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte, vier Schiffe und zwei Hubschrauber im Einsatz.

Ein privates Bergungsunternehmen schleppte den manövrierunfähigen Frachter zurück in den Emder Hafen, wo er voraussichtlich mehrere Tage liegen bleibt. Experten prüfen nun die Schäden und Sicherheitsfragen, bevor das Schiff wieder auslaufen darf. Die Wasserschutzpolizei ermittelt zur Brandursache. „Die Ladung ist in keinster Weise in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Der Schaden am Schiff ist noch unklar.

Dieser Vorfall erinnert an den Brand des Autofrachters Fremantle Highway im Jahr 2023 unweit entfernt vor der niederländischen Wattenmeerküste. Das Schiff brannte tagelang mit 1,6 Millionen Litern Schweröl an Bord, was eine Ölpest befürchten ließ. Es wurde nach Eemshaven und später Rotterdam geschleppt; ein Crewmitglied starb, 22 wurden verletzt, und es kam zu schweren Zerstörungen.

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