Domen Prevc führt die Vierschanzentournee trotz Innsbruck-Niederlage an

Der slowenische Skispringer Domen Prevc hat in Innsbruck den zweiten Platz belegt, verpasst aber nur knapp den Sieg und führt die Vierschanzentournee weiterhin klar an. Mit einem Vorsprung von 41,4 Punkten scheint der Gesamtsieg greifbar, bevor das letzte Springen in Bischofshofen folgt. Sein Erfolg basiert auf einer reiferen Technik nach riskanten frühen Jahren.

Domen Prevc, der 26-jährige Slowene, hat die 74. Vierschanzentournee dominiert. Nach Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen führte er bereits zur Halbzeit mit deutlichem Vorsprung – der erste seit Janne Ahonen 2004/2005. In Innsbruck schwächelte er zunächst in der Qualifikation auf Rang 30 durch starken Wind, erholte sich aber am Sonntag vor 21.125 Zuschauern.

Ren Nikaidō aus Japan gewann das Springen mit 0,5 Punkten Vorsprung auf Prevc. Dennoch baute Prevc seinen Gesamtvorsprung auf 41,4 Punkte aus, was etwa 25 Metern entspricht. Das letzte Event in Bischofshofen startet dienstags um 16:30 Uhr.

Früher galt Prevc als Wunderkind mit "Kamikaze"-Sprüngen, wie ein YouTube-Video mit über 500.000 Aufrufen zeigt. Sein Bruder Peter nannte ihn einst "ein bisschen Kamikaze, aber noch ist er am Leben". Als 17-Jähriger gewann er sein erstes Weltcup-Rennen, litt jedoch an Inkonstanz. "Ich hatte einige dunkle Jahre", sagte Prevc.

Heute springt er kontrollierter. Bundestrainer Stefan Horngacher lobt seinen "langen, flüssigen Absprung". Prevc stabilisiert sich schnell in der Luft, bringt die Skier näher zum Körper und bindet die Schuhe lockerer für bessere Anpassung an Wind. Ehemaliger Tourneesieger Sven Hannawald erklärt: "Die lockere Ferse im Schuh lässt ihn gleichzeitig die Fläche des Anzugs in der Luft so verschieben, dass er viel effektiver fliegen kann."

Deutscher Springer Felix Hoffmann: "Da irgendwas nachmachen ist nicht möglich, er ist sehr individuell." Prevc stammt aus einer Skispringer-Familie; Bruder Peter siegte in der Tournee, Schwester Nika dominiert bei den Frauen. Als Olympianfavorit plant er im Mixed mit Nika anzutreten.

Nach Innsbruck gab Prevc zu: "Ich war heute ein wenig nervös." Er kämpfte bergauf, fehlte aber an Geschwindigkeit. Nun will er "genießen, als wäre ich noch ein Kind".

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