Finanzminister Dario Durigan sagte am Freitag, dass die brasilianische Regierung befürchte, das Pix-System könnte mit kriminellen Gruppierungen in Verbindung gebracht werden, die von den Vereinigten Staaten als Terroristen eingestuft werden, und somit US-Sanktionen drohen könnten.
In einem Interview mit Globonews erklärte Durigan, dass die Besorgnis nach Anfragen zu Pix zu Beginn der Regierung von Donald Trump aufgekommen sei. Er verwies auf eine handelsrechtliche Untersuchung, die im vergangenen Jahr gegen Brasilien eingeleitet wurde.
Der Minister warnte, dass Informationen über die Nutzung von Pix durch Gruppierungen wie PCC und CV zu Angriffen auf das System und zu Sanktionen gegen Unternehmen führen könnten. Die amerikanische Einstufung tritt am 5. Juni in Kraft.
Durigan plädierte für eine Zusammenarbeit zwischen den brasilianischen und amerikanischen Behörden. Er erwähnte die „Operation Carbono Oculto“ und Gespräche mit dem Finanzsystem seit Donnerstag, um Auswirkungen auf Kreditratings und Auslandsinvestitionen zu vermeiden.