EU plant Vergeltungszölle gegen USA nach Trumps Drohungen

Die EU prüft Vergeltungszölle in Höhe von 93 Milliarden Euro gegen die USA als Reaktion auf Donald Trumps Zollandrohungen gegen acht europäische Länder. Die Drohungen betreffen die militärische Unterstützung dieser Länder für Grönland, und die EU beruft einen außerordentlichen Gipfel in Brüssel für Donnerstag ein. Quellen liefern widersprüchliche Berichte über den Umfang der Gegenmaßnahmen.

Am Samstag drohte Donald Trump acht europäischen Ländern – Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Großbritannien – mit 10-Prozent-Zöllen ab 1. Februar, die am 1. Juni auf 25 Prozent steigen sollen. Der Grund ist das Militärpersonal dieser Länder auf Grönland, das Trump übernehmen will. Laut Financial Times prüft die EU Vergeltungszölle von 93 Milliarden Euro, was etwa 997 Milliarden Kronen entspricht, oder Einschränkungen für US-Unternehmen auf dem europäischen Markt. Das Ziel ist es, die Verhandlungsposition der EU vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu stärken, wo Trump teilnimmt und europäische Führer trifft. Es geht um einen Kompromiss, um Risse in der NATO-Zusammenarbeit zu vermeiden. EU-Botschafter tagten am Sonntag in Brüssel, um über die Reaktion zu beraten. Eine diplomatische Quelle nennt Trumps Methoden „reine Mafiamethoden“ und betont die Notwendigkeit von Gelassenheit: „Es gibt klare Vergeltungsinstrumente... Gleichzeitig wollen wir zu Ruhe aufrufen und ihm eine Chance zum Rückzug geben.“ Ein anderer Diplomat beschreibt die Botschaft als „Zuckerbrot und Peitsche“. Einige Länder wie Frankreich wollen das EU-„Handelsbazooka“ aktivieren, die Mehrheit bevorzugt jedoch Dialog, um die Temperatur zu senken. Antonio Costa, Präsident des Europäischen Rates, kündigte auf X einen außerordentlichen Gipfel am Donnerstag in Brüssel an. Das Treffen, das die physische Anwesenheit der Regierungschefs erfordert, wird die Unterstützung für Dänemark und Grönland, die Vorbereitung und eine gemeinsame Bewertung der Zolldrohungen behandeln. Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson bestätigt das Treffen in einem SVT-Interview: „Wir treffen uns am Donnerstag im Europäischen Rat und besprechen die Angelegenheiten gründlich. Ich hoffe natürlich auf sehr breite Einigkeit dabei.“ Er warnt vor Handelskriegsrisiken, hofft aber auf Vernunft: „Wenn die USA das nicht wollen, ist das eine Sache, aber es als Drohung zu nutzen, um absolut inakzeptable Dinge zu tun, können wir nicht hinnehmen. Im besten Fall kommen die USA zur Vernunft.“ Quellen gegenüber Reuters bestreiten Pläne für Gegenmaßnahmen und betonen eine diplomatische Lösung, was widersprüchliche Berichte erzeugt.

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