Erpresserring bedroht 14-Milliarden-Kenia-Schilling-Auszahlung der Co-op Bank an Landwirte

Gegen einen mutmaßlichen Erpresserring wird polizeilich ermittelt, da dieser gefälschte Gerichtsunterlagen verwendet hat, um eine Auszahlung der Co-operative Bank an Landwirte und Sacco-Anteilseigner in Höhe von 14 Milliarden Kenia-Schilling zu gefährden.

Der Gruppe wird vorgeworfen, Petitionen eingereicht zu haben, um die Umstrukturierung der Bank in eine nicht operative Holdinggesellschaft namens Co-opbank Group PLC zu blockieren, welche von CEO Dr. Gideon Muriuki am 21. April angekündigt wurde. Ein Politiker soll im Namen von Genossenschaften an die Bank herangetreten sein und Forderungsschreiben sowie Klageentwürfe verschickt haben, gefolgt von Einladungen zu privaten Gesprächen, die als Versuche gewertet werden, Zahlungen für die Rücknahme der Klagen zu erpressen. Die Polizei prüft derzeit Vorwürfe, wonach Unterschriften echter Sacco-Vertreter ohne Befugnis gefälscht wurden. Die Umstrukturierung, die noch der Genehmigung durch die Central Bank of Kenya und die Capital Markets Authority bedarf, würde die Co-opbank Group PLC als börsennotierte Muttergesellschaft und eine neue Tochtergesellschaft namens Co-Op Bank Kenya Ltd für das operative Geschäft vor Ort schaffen. Bankinternen Quellen zufolge zielen die Einreichungen darauf ab, den Prozess zu behindern, nachdem die Pläne für die Auszahlung öffentlich wurden.

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