Alexander Gustafsson, Gründer der Darknet-Seite Flugsvamp 2.0, wurde von der Türkei nach Schweden abgeschoben. Er landete am Freitag auf dem Flughafen Arlanda, um eine elfjährige und achtmonatige Haftstrafe anzutreten.
Gustafsson war 2022 vom Berufungsgericht wegen besonders schwerer Drogendelikte verurteilt worden, nachdem er die Seite von seinem Zuhause in Lund aus betrieben hatte. Er floh kurz vor dem Urteilsspruch ins Ausland und wurde im Juli 2024 in der Türkei festgenommen.
Die Polizei teilte mit, er sei abgeschoben worden und kurz vor 16 Uhr in Arlanda gelandet. Irene Sokolow vom nationalen Medienzentrum der Polizei bestätigte den Vorfall und dankte der türkischen Polizei für die Zusammenarbeit.
Die Behörden haben zudem Kryptowährungen im Wert von 127,6 Millionen Kronen aus Gustafssons kriminellen Gewinnen sichergestellt. Der Betrag, der größtenteils aus Bitcoin besteht, wurde von der Vollstreckungsbehörde verkauft und fließt nun in die Staatskasse. Die leitende Staatsanwältin Annika Wennerström merkte an, dass Kryptowährungen nicht anonym seien, da sie für alltägliche Ausgaben den Umtausch in herkömmliche Währungen erforderten.