Der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle ist in Malmö eingetroffen als Teil einer NATO-Übung. Das 261 Meter lange Schiff zieht Enthusiasten an, die einen Blick auf das massive Schiff werfen wollen. Polizei und Militärpolizei bereiten sich auf rund 2000 Besatzungsmitglieder vor, die Landgang in der Stadt erhalten.
Dienstag traf der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle im Hafen von Malmö ein. Das Schiff, eines der größten der Welt, ist 261 Meter lang und nimmt an einer NATO-Übung teil. Es bleibt bis zum 2. März vertäut, wobei die Besatzung von etwa 2000 Personen Landgang erhält. Ein niederländisches Fregatten mit wenigen hundert Besatzungsmitgliedern trifft ebenfalls in der Stadt ein. Enthusiasten haben sich am Hafen versammelt, um im Dunkeln hinter den Toren einen Blick auf das Schiff zu erhaschen. Am Öljekai fahren neugierige Zuschauer mit dem Auto vorbei und zu Fuß, doch nur Teile der Brücke sind im spärlichem Licht sichtbar. Der lokale Bewohner Haris Nemce brachte seinen Sohn und Vater zum Hafen. „Ich will diese Gelegenheit nicht verpassen, das Schiff zu sehen“, sagt er. Die Polizei empfahl, nach Lomma zu fahren für einen besseren Blick. Nicolas Wuorenheimo und sein Sohn Felix, Fans großer Schiffe und Technologie, spazierten zum Hafen. „Wir sind Enthusiasten; wir mögen große Schiffe und Technologie“, sagt Nicolas, ursprünglich aus den USA, und erwähnt Fleet Week in New York. Felix fügt hinzu: „Aber ich glaube, das ist das größte Militärschiff, das ich je gesehen habe.“ Janne Bohman, Kommunikationschef der Südlichen Militärregion, beschreibt den Besuch als ziemlich einzigartig und versteht die Neugier, die er weckt. Er betont, dass das Schiff ein geschütztes Objekt ist: „Das bedeutet, dass Sie nicht innerhalb der Absperrungen gehen dürfen.“ Die Polizei erwartet mehr Menschen auf den Straßen und im Zentrum von Malmö, wo die Besatzung das Nachtleben genießen soll. Manche könnten nach Kopenhagen fahren. Victor Bark, Chef der Militärpolizei, sagt: „Wir erwarten, dass sie ins Zentrum von Malmö gehen, um am Pub-Leben teilzunehmen.“ Die Militärpolizei arbeitet mit der lokalen Polizei zusammen und greift bei Bedarf nach schwedischem Recht ein. Mathias Nilsson, Leiter des lokalen Polizeibezirks der Stadt, heißt die Besucher willkommen: „Wir heißen alle besuchenden Seeleute und Militärpersonal herzlich in Malmö willkommen.“