Trotz der bedrohlichen Rhetorik von Donald Trump gegen Dänemark haben weder die schwedische Regierung noch die Streitkräfte einen Plan für einen möglichen US-Austritt aus der NATO. Ministerpräsident Ulf Kristersson betont, dass Schweden einen Plan für die Sicherheit in einer gefährlicheren Zeit hat. Die Aussage erfolgte auf der Sicherheitskonferenz in Sälen.
Auf der Sicherheitskonferenz in Sälen wurde deutlich, dass Schweden keinen spezifischen Plan für das Szenario hat, in dem die USA die NATO verlassen, trotz eskalierender Rhetorik von Donald Trump. Trumps Aussagen die sich gegen Dänemark richten haben Besorgnis innerhalb der Allianz ausgelöst, aber schwedische Behörden haben keinen Vorbereitungen für einen solchen Austritt getroffen. Ministerpräsident Ulf Kristersson kommentierte die Situation: «Wir haben einen Plan für die schwedische Sicherheit in einer sehr, sehr gefährlichen Zeit.» Dies deutet auf eine umfassendere Strategie hin um erhöhte Bedrohungen zu bewältigen anstatt eine gezielte Antwort auf einen US-Austritt. Der Hintergrund sind Trumps frühere Kritik an den Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder und Drohungen Verbündete nicht zu verteidigen die das Zwei-Prozent-Ziel nicht erreichen. Schweden das kürzlich der NATO beigetreten ist steht neuen Herausforderungen in einer unsicheren geopolitischen Umgebung gegenüber. Experten weisen darauf hin, dass ein US-Austritt die Glaubwürdigkeit der Allianz untergraben würde, aber schwedische Vertreter konzentrieren sich auf nationale Resilienz.