Der ehemalige Haas-Formel-1-Teamchef Guenther Steiner hat Aston Martin nach der schwachen Vorstellung beim Großen Preis von Barcelona-Katalonien scharf kritisiert. Er bezeichnete die aktuelle Saison des Teams als nicht akzeptabel und als unterhalb des Formel-1-Standards.
Steiner äußerte sich im The Red Flags Podcast und bezeichnete Aston Martin als seine größte Enttäuschung des Rennwochenendes. Das Team kämpfte mit mangelndem Tempo, wobei Fernando Alonso auf der Strecke stehen blieb und eine späte virtuelle Safety-Car-Phase auslöste. "Ich denke, es muss Aston Martin sein, denn Aston Martin lässt sogar Cadillac gut aussehen", sagte Steiner. "Was Aston Martin jetzt macht, ist meiner Meinung nach einfach nicht akzeptabel. Das entspricht nicht mehr den F1-Standards." Er merkte an, dass Teameigentümer Lawrence Stroll zwar massiv investiert habe, aber keine Ergebnisse erzielen könne. Steiner fügte hinzu, dass die Formel 1 kein Abstiegssystem habe, weshalb schlechte Leistungen keine weiteren Konsequenzen hätten. Aston Martin liegt in der Konstrukteurswertung mit einem Punkt auf dem 10. Platz, nur vor Cadillac.