Die Inkatha Freedom Party hat erklärt, dass der Misstrauensantrag gegen die Parlamentspräsidentin Thoko Didiza nicht auf ausreichenden verfassungsrechtlichen Gründen basiert.
Der Chef-Peitscher der IFP, Nhlanhla Hadebe, erklärte, es gebe keine tatsächlichen Beweise, die den von Julius Malema, dem Anführer der Economic Freedom Fighters, eingereichten Antrag stützen würden. Malema hatte den Antrag eingereicht, nachdem Didiza sich dazu entschieden hatte, eine Gerichtsentscheidung zum Unterlassungsbegehren von Präsident Cyril Ramaphosa zu befolgen, ohne einen Gegenantrag einzureichen. Hadebe betonte, dass Rechenschaftspflicht und Transparenz zwar zentral für die Demokratie seien, die vorliegenden Umstände jedoch nicht die Absetzung der Parlamentspräsidentin rechtfertigten. Die Partei beharrt darauf, dass die parlamentarische Aufsicht innerhalb verfassungsrechtlicher und verfahrenstechnischer Grenzen bleiben müsse. Bedenken bezüglich eines Amtsträgers sollten laut der IFP-Stellungnahme vom 11. Juli 2026 über etablierte Mechanismen und nicht durch ungerechtfertigte Maßnahmen vorgebracht werden.