In Creusot erleichtert regionales Programm die Ansiedlung von Neuankömmlingen

Die Region Bourgogne-Franche-Comté hat 2024 ein beispielloses Förderprogramm gestartet, um neue Bewohner in demografisch rückläufige Gebiete anzuziehen. Mit Willkommensagenten und immersiven Aufenthalten nützt es vor allem Creusot, wo Unternehmen Rekrutierungsschwierigkeiten haben. Die Geschichte von Davide und Emilie Saraiva unterstreicht seine Wirksamkeit.

Im Jahr 2024 hat die Region Bourgogne-Franche-Comté, die unter demografischem Rückgang leidet, über die Website Venez vivre en Bourgogne-Franche-Comté ein Programm zur Unterstützung der Ansiedlung initiiert. Es bietet immersive Aufenthalte zur Erkundung der Gebiete, lokale Ansprechpartner und laufende personalisierte Betreuung – eine Premiere auf regionaler Ebene. In Creusot, wo Firmen wie das Stahlwerk Industeel, eine Tochter von ArcelorMittal, mit Rekrutierungsproblemen kämpfen, ist diese Hilfe entscheidend. Davide Saraiva, Industriemeister für Qualitätskontrolle aus Ariège, fand die Initiative im April 2025 bei der Jobsuche im Sektor Radioaktivität. Nach dem Absenden eines Formulars kontaktiert ihn Willkommensagent Stéphane Rouget, teilt seinen Lebenslauf und organisiert ein Vorstellungsgespräch. Einen Monat später unterschreibt Davide einen unbefristeten Vertrag (CDI) und besichtigt mit seiner Frau Emilie ein Dorfhaus, das Herr Rouget gefunden hat. Sie treffen den Bürgermeister des benachbarten Ortes, sieben Minuten von der Fabrik entfernt. Herr Rouget erledigt auch die verspätete Schulanmeldung ihrer zwei Töchter. „Sie haben uns alles auf dem Silbertablett serviert“, fasst Davide Saraiva zusammen. Emilie, ehemalige Friseurin, startet eine Umschulung zur Heilpädagogin für Kinder mit Behinderung. Über das Netzwerk von Herrn Rouget bekommt sie eine Praktikumsstelle in einer Einrichtung, danach Vertretungen und Chancen auf Qualifikation sowie CDI. „Es fühlt sich wie ein Neustart an. Ohne die Unterstützung eines Willkommensagenten hätten wir diesen Lebenswechsel vielleicht nicht geschafft“, sagt sie. „Wir fühlen uns nie verloren; bei Problemen ist es ‚Hallo! Stéphane‘. Dieses Programm zeigt Bemühungen, Industriegebiete durch praktische Führung von Familien wiederzubeleben.

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