Indien-US-Handelsabkommen vorsichtig bei Landwirtschaft

Das Indien-US-Handelsabkommen geht bei der Landwirtschaft vorsichtig vor, indem es Einfuhrzölle senkt und Quotenregelungen einführt. Experte Ashok Gulati sagt, dies schütze indische Landwirte. Oppositionsparteien nennen es eine Kapitulation, die Regierung sieht es als Erfolg.

Das Parlament erlebte große Aufregung über das Indien-US-Handelsabkommen. Oppositionsparteien bezeichnen es als vollständige Kapitulation, während Regierungsreihen es als bestmögliches Abkommen unter den gegebenen Umständen darstellen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen, da Handelsabkommen immer Geben und Nehmen beinhalten.‎ ‎Indien hat zugestimmt, mehr Energie, Flugzeuge und Hightech-Ausrüstung aus den USA zu kaufen, mit der Absicht, über die nächsten fünf Jahre Waren im Wert von 500 Milliarden Dollar zu erwerben, obwohl die aktuellen jährlichen Importe unter 50 Milliarden Dollar liegen. Im Gegenzug hat die USA die Einfuhrzölle auf indische Waren auf 18 Prozent gesenkt, was mit Wettbewerbern in Süd- und Südostasien übereinstimmt und fast die Hälfte dessen ist, was auf China erhoben wird.‎ ‎Bedenken im Agrarsektor umfassen die Angst, dass US-Agrarprodukte den indischen Markt überschwemmen, gentechnisch veränderte (GM) Pflanzen oder Derivate wie Sojaöl und getrocknete Destillationskörner (DDGs) die öffentliche Gesundheit gefährden und subventionierte große US-Betriebe indische Kleinbauern schädigen. Im Jahr 2024 beliefen sich Indiens Gesamtexporte in die USA auf etwa 81 Milliarden Dollar und Importe auf 43 Milliarden Dollar, was einen Überschuss von 38 Milliarden Dollar ergibt. Im Agrarbereich betrugen Exporte 5,7 Milliarden Dollar und Importe 2,1 Milliarden Dollar mit einem Überschuss von 3,6 Milliarden Dollar.‎ ‎Das Abkommen hat größtenteils Pflanzen geöffnet, die in Indien nicht oder nur auf sehr kleinen Flächen angebaut werden, wie Baumnüsse und Beeren. Mandeln gelangen bereits mit etwa 10 Prozent Zoll ins Land. Apfelzölle könnten von 50 auf 25 Prozent sinken, begleitet von Importquoten. Indien verbietet direkte Importe von lebendem GM-Mais oder Soja, aber verarbeitete Produkte wie Sojaöl und DDGs werden seit einiger Zeit importiert; GM-Spuren sind vernachlässigbar oder abwesend und stellen nach US Food and Drug Administration keine Gesundheitsrisiken für Geflügel, Rinder oder Menschen dar. GM-Pflanzen werden in 76 Ländern auf über 200 Millionen Hektar angebaut.‎ ‎Die USA sind Nettoimporteur von Agrarprodukten (59 Milliarden Dollar 2024). Indien gewährt erhebliche Inputsubventionen, einschließlich Dünger, Kredite, Versicherungsprämien und direkte Einkommensunterstützung über PM-KISAN. Die Erträge von GM-Mais und Sojabohnen in den USA sind dreimal höher als in Indien. Laut Gulati ist das Abkommen ein kluger Schachzug im Agrasegment, das große Bedenken durch Vorsicht und Quoten vermeidet. Weitere Details könnten bis Ende März bekannt werden.

Verwandte Artikel

Indian and US officials shake hands unveiling interim trade deal framework, with flags, documents, and trade symbols.
Bild generiert von KI

Indien und USA enthüllen Rahmen für vorläufiges Handelsabkommen

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Indien und die USA haben am 7. Februar 2026 einen Rahmen für ein vorläufiges Handelsabkommen vorgestellt, wonach die USA Zölle auf indische Waren auf 18 % senken und Indien Zölle auf US-Industrie- und Agrarprodukte senkt. Das Abkommen schützt sensible Agrar- und Milchsektoren und fördert bilaterale Handelsbeziehungen. Handelsminister Piyush Goyal bezeichnete es als Öffnung eines 30-Billionen-Dollar-Marktes für indische Exporteure.

Indien und die Vereinigten Staaten haben sich auf eine Reduzierung der US-Zölle auf indische Exporte von 50 % auf 18 % im Rahmen eines bilateralen Handelsabkommens geeinigt, was die Wettbewerbsfähigkeit Indiens stärkt. Handelsminister Piyush Goyal hat dem Parlament versichert, dass die Landwirtschafts- und Milchsektoren vollständig geschützt sind. Das Abkommen hebt Strafzölle auf, die mit den indischen Käufen von russischem Öl verbunden waren.

Von KI berichtet

Das Weiße Haus hat nur Stunden nach der Veröffentlichung wesentliche Änderungen am Factsheet zum Indien-US-Handelsabkommen vorgenommen. Dazu gehört die Streichung von Zöllen auf bestimmte Hülsenfrüchte aus der Liste und die Änderung der 500-Milliarden-Dollar-Kaufverpflichtung in eine Absicht. Die Änderungen werden als vorteilhaft für Indien gesehen.

Beim EU-Indien-Gipfel in Neu-Delhi prägen Handelskriege und geopolitische Spannungen die Verhandlungen. Ein geplantes Mega-Abkommen soll die wirtschaftliche Stärke bündeln und die beiden größten Demokratien näher zusammenrücken. Eine Studie prognostiziert deutliche BIP-Steigerungen für beide Seiten.

Von KI berichtet

Während der Lok-Sabha-Budgetdebatte kritisierte Oppositionsführer Rahul Gandhi die Regierung wegen des Indien-US-Handelsabkommens. BJP-Sprecher Anil Baluni wies diese Behauptungen als auf einem veralteten US-Factsheet basierend zurück und warf Gandhi selektives Lesen und Verzerrung vor.

Die Europäische Union und Indien haben eine Freihandelsabkommen, eine Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft, ein Mobilitätsrahmenwerk und eine strategische Agenda bis 2030 abgeschlossen. Diese Abkommen bewältigen langjährige Verhandlungsherausforderungen und zielen darauf ab, wirtschaftliche und strategische Beziehungen zu stärken. In einer volatilen globalen Lage bieten sie gegenseitige Stabilität und Wachstumschancen.

Von KI berichtet

Der Union-Haushalt 2026-27 sieht nur marginal höhere Mittel für Landwirtschaft und verbundene Sektoren vor, doch Kritiker werfen ihm vor, einen Sektor zu vernachlässigen, der für 42 % der Belegschaft essenziell ist. Fördermittel für Schlüsselschemata wie PM-KISAN wurden gekürzt, Forschungszuweisungen trotz Klimarisiken reduziert. Dies geschieht, während das Agrarwachstum hinter der Gesamtwirtschaft zurückbleibt.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen