Eine studie des instituts der deutschen wirtschaft warnt davor, neue gasheizungen einzubauen. Die jährlichen kosten könnten sich bis 2040 fast verdoppeln.
Eine studie des instituts der deutschen wirtschaft sieht hohe risiken bei neuen gasheizungen. Demnach könnten die jährlichen heizkosten bis 2040 fast verdoppeln. Eine wärmepumpe würde die ausgaben dagegen weitgehend stabil halten und in teilsanierten altbauten jährlich mehr als 1000 euro sparen.
Das institut kritisiert das reformierte heizungsgesetz. Es schaffe unsicherheit und könne haushalte zu kurzfristig zulässigen, aber langfristig unwirtschaftlichen investitionen verleiten. Die bundesregierung erlaubt mit dem gesetz wieder den einbau von gas- und ölheizungen und senkt die zuschüsse für wärmepumpen schrittweise bis 2030.
Im vergangenen jahr waren wärmepumpen erstmals die am häufigsten eingebaute heizungsart in deutschland. Experten hatten für 2026 mit einem anhaltenden trend gerechnet.