Das Ministerium für religiöse Angelegenheiten bereitet Bildungsinhalte vor, um die Verbreitung von LGBTQ-Verhalten im Einklang mit der Präsidialverordnung Nummer 111 von 2025 zu verhindern. Dieser Schritt erfolgt, da das Thema als nicht-militärische Bedrohung der nationalen Verteidigung angesehen wird.
Der stellvertretende Minister Romo Muhammad Syafi’i erklärte am Montag in Jakarta, dass das Ministerium eine klare Position zu LGBTQ-Fragen beziehen müsse, da diese religiöse Werte, die Menschenwürde, Bildung und die nationale Widerstandsfähigkeit betreffen. Er sagte, er habe die Angelegenheit mit Religionsführern verschiedener Glaubensrichtungen erörtert. Alle seien sich einig gewesen, dass LGBTQ-Verhalten in ihren Lehren nicht zulässig sei. Laut Syafi’i müssen sich die Maßnahmen innerhalb des Rahmens von Pancasila und der Verfassung von 1945 bewegen. Das erste Prinzip von Pancasila, der Glaube an einen Gott, diene dabei als wichtigstes Fundament.