In Bad Segeberg steigt die Zahl der Photovoltaik-Anlagen und Balkonkraftwerke unter Bürgern stark an. Dies erhöht die Anforderungen an ein sicheres Stromnetz. Gleichzeitig mehren sich die sogenannten Negativstunden, was Auswirkungen auf Netz und Preise haben könnte.
Bad Segeberg erlebt einen Boom bei erneuerbaren Energien. Immer mehr Bürger installieren Photovoltaik-Anlagen oder Balkonkraftwerke, um Strom aus Sonnenenergie zu erzeugen. Dieser Ausbau stellt das lokale Stromnetz vor neue Herausforderungen, da ein sicheres und stabiles Netz essenziell ist, um Schwankungen auszugleichen.
Die zunehmende Produktion führt zu mehr Negativstunden – Zeiten, in denen die Stromerzeugung die Nachfrage übersteigt und Preise negativ werden können. Netzbetreiber und Versorger bewerten die Situation als anspruchsvoll. Sie müssen Investitionen tätigen, um das Netz zu stabilisieren und Engpässe zu vermeiden. Die genauen Auswirkungen auf Strompreise bleiben abzuwarten, doch Experten sehen hier Potenzial für günstigere Energiekosten durch höhere Eigenversorgung.
Trotz der Vorteile für den Klimaschutz erfordert der schnelle Ausbau Anpassungen. Lokale Behörden und Unternehmen diskutieren Maßnahmen, um die Integration erneuerbarer Energien zu optimieren.